Regio Galerie oben top

R E G I O  G A L E R I E  in Basel

Menu
Home Home
Geschichte Geschichte
ART FOR PEACE ART FOR PEACE
Aktuelle Ausstellung Aktuelle Ausstellung
Ausstellungen/Events Ausstellungen/Events
Künstler der Galerie Künstler der Galerie
Partnerlinks Partnerlinks
Kontakt Kontakt
Impressum Impressum
PrinterFriendly
Druckoptimierte Version
Charity

CHARITY

Die Regio Galerie spendet hier:

CNP
Creative Network of Peace
Kinder malen den Frieden
 
 

Zum 100. Geburtstag von Theo Lauritzen ein bedeutendes Werk "L'Homme mobile" in Bronze und Neusilber


Von Theo Lauritzen besitzt die Regio Galerie das Kunstwerk " L'Homme mobile " ( oder "Das Rad* ) Es ist eine Arbeit in Gips, zum Guss vorgesehen mit einer limitierten Auflage von jeweils 3 Güssen in Bronze und Neusilber, Grösse 135 cm

Teilweise bereits verkauft,
auf Bestellung können noch erworben werden:

Bronze III
Neusilber II und III

Preis auf Anfrage

 












 













 

Theo Lauritzen

Theo Lauritzen wurde 8. Juli 1911 in Genf geboren, wo er an der Ecole des Beaux Arts Malerei und Grafik studierte.

1938 kam er in die deutsche Schweiz, um als Bildredaktor und Grafiker zu arbeiten. Doch bereits in den 40er Jahren nützte er sein Multitalent und belegte an der Basler Kunstgewerbeschule Kurse für Bildhauerei. Diese Ausbildung, die er im Laufe der Jahre immer weiter vervollständigte, befähigte ihn, seine Ideen in den verschiedensten Techniken auszuführen.

1948 trat er der Künstler-Vereinigung „Kreis 48“bei und

1959 wurde er als Interessierter bei der „Gruppe 33“ als provisorisches Mitglied geführt

Es folgten Zahlreiche Ausstellungen in der Schweiz und in Frankreich.

 

Theo Lauritzen erhielt zahlreiche öffentliche Aufträge und viele seiner Arbeiten befinden sich in Privatbesitz. Er starb am 20. September 1978 in Basel.

Öffentlich zugängliche Werke:

1952: Schulhaus Niederholz, Riehen: Stein-Relief „La Tortue et les deux Canards“

1953: Schulhaus Münchenstein: Grossplastik „Vordersteven“, Bronce

1954/1958: Friedhof Allschwil: Freiplastik „Totenvogel“, Bronce

1955/1966: Trinkbrunnen Gotthelfplatz, Basel

1964/1967: Pausenhof Wasserstelzenschulhaus Riehen: Freiplastik „Wasserstelze“ (Peraluman)

1974/1975: Essiganlage Riehen: Freiplastik „Spiel mit vier Quadraten“, Eisen.

1996: Zeitungslesesaal Freihandmagazin der Universitätsbibliothek Basel: Skulptur „Zeitungsverkäufer“

1999: In Gemeindebauten Allschwil: Grossplastik „Le Grand Faune“

2009: Fondazione MABEBA, Artisti Basilesi, Loverciano, Castel San Pietro TI: Skulptur
“Ross und Reiter”

Ausstellungen nach dem Tod des Künstlers

1980: Basel, Universitätsbibliothek „Begegnungen“

1981: Grenchen, Galerie Toni Brechbühl

1981: Basel „ART 81“, Galerie Toni Brechbühl

1982: Basel, Universitätsbibliothek anlässlich des Parthenon-Kongresses

1988: zweimal in Grenchen, Galerie Toni Brechbühl

1989: SBG, Schweiz. Bankgesellschaft, Freie-Strasse Basel

1991: La Galerie Cour Saint-Pierre, Genève

1991: Galerie zur Hofstatt, Gipf-Oberfrick

1994: Regio Galerie Fark, Basel, mit Werken von Max Kämpf

1998 : Verkehrs- und Kulturverein Allschwil

 

Theo Lauritzen- die Kraft der Symbolik

Von der Malerei herkommend, war Theo Lauritzen ein äusserst talentierter Zeichner. Wer deshalb seine bildhauerischen Entwicklung verfolgt, entdeckt, dass nicht zuletzt das Zeichnen ihn zu konzessionslos sauberen Arbeiten befähigte.

Bereits 1952 fanden anlässlich einer Ausstellung in Paris seine idolhaft abstahierten Figuren, denen oft ein verspielter Humor eigen ist, bemerkenswerten Widerhall.

Diese Figuren, wie etwa der flötenspielende Faun, das Pferd und der Zeitungsverkäufer, blieben seine Lieblingsthemen, die er über Jahrzente variierte und immer wieder überraschend neu und lebendig schuf.

Bei seinen grossen, meist öffentlichen Werken, erreichte er eine strenge Reduzierung aufs Wesentliche, ohne jedoch die Deutlichkeit des Symbolgehalts zu mindern.

So zitierten zum Beispiel die "Basler Nachrichten" 1958 Dr. Martin Lusser anlässlich der Einweihung von Theo Lauritzens Bronzeplastik auf dem Allschwiler Friedhof wie folgt: "In der heutigen Zeit des reinen Realismus tut es gut, sich wieder mehr auf das Symbolhafte zu besinnen. Dazu dürfte diese über zwei Meter hohe Plastik, mit den Füssen fest auf dem Boden stehend, den Kopf zum Himmel gewendet, und die Schwingen zum Flug in ein besseres Jenseits bereit, auf dem Friedhof, der Stätte der Ruhe, der Besinnung und der Erhebung, sicher beitragen.

Den gleich prägnanten Symbolgehalt findet man unter anderem auch im Relief "La tortue et les deux canards" (Schulhaus Niederholz, Riehen), sodann bei der

Grossplastik. "Vordersteven" (Schulhaus Münchenstein) und bei der Freiplastik zum Wasserstelzen - Schulhaus in Riehen.

Schon in den 50er Jahren beizeichneteten Kritiker seine Arbeiten als Werke, deren von innen herausgeschälte Bewegung den Triumph künstlerischen Wollens über die Starrheit der Materie bilden.
Eine Tendenz, die zu Lauritzens wichtigsten Anliegen gehörte.

Theo Lauritzens letzte grosse Arbeit, die Metallplastik " Spiel mit zwei Quadraten" in der Essiganlage in Riehen, wurde 1975 eingeweiht. Dieses Werk, das ein Spiel mit zwei ungleich grossen Quadraten ist, die in der Diagonale in zwei Teile zerlegt und so gefaltet werden, dass daraus flache oder aufragende Dreieicke entstehen, besteht aus zwei Zentimeter dickem Metall. Und trotz des schweren Materials auch hier: Triumph der Leichtigkeit über die starre Materie, denn die rythmische Gliederung der einzelnen Elemente suggeriert die beschwingende Vorstellung von über den Rasen flatternden Vögeln.

Theo Lauritzen starb nach schwerer Krankheit am 20.September 1978 in Basel.

Obwohl er zeit seines Lebens aus finanziellen Gründen seinem Brotberuf hatte nachgehen müssen - zuerst als Bildredaktor bei Ringier und später als selbständiger Grafiker - hinterlies er ein umfassendes Werk, das durchwegs geprägt ist von einer symbolhaften, zukunftsweisenden, geistigen Beweglichkeit, die heute mehr denn je ihre Berechtigung hat.

Text: Gisela Wolf


Sind Sie bereits in unserer Datenbank gespeichert? Dann bitte hier einloggen.

Anfrage zu den Objekten von Theo Lauritzen
Anrede *
Vorname *
Nachname *
Email *
Telefonnummer *
  Machen Sie bitte ein Häkchen vor jedes Objekt, zu dem Sie Informationen wünschen:
   Anfrage
 
Ergebnis eingeben
 
ART SHOP
A R T   S H O P
Kataloge
Dali Foulard
Cocteau Keramik
Cocteau Schmuck
Plakate
Kunstkarten

Kunstbücher

shalom_Sommer2009
GIF_right

Regio Galerie Bottom

R E G I O  G A L E R I E    Elisabeth Fark    Klingentalgraben 29    4057  Basel    Tel. +41 (0)61 271 39 60

Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail
*